Die Inklusion im Gemeinsamen Unterricht ist politisch nicht gewollt!

Im März 2009 ist in Deutschland das „Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“ der Vereinten Nationen (kurz „UN-Behindertenrechtskonvention“) in Kraft getreten. Mit diesem Vertragswerk verpflichten sich die Unterzeichnerstaaten zur Durchsetzung der Menschen- und Selbstbestimmungsrechte von Menschen mit Behinderungen und zur Förderung ihrer Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen. „Allerdings scheint sich das Land Hessen, vertreten durch die Kultusministerin Dorothea Henzler, daran nicht gebunden zu fühlen“, stellt die Geschäftsführerin des CeBeeF Frankfurt e.V. Sabine Eickmann fest. Denn nach vorliegenden Informationen plant das Staatliche Schulamt für die Stadt Frankfurt am Main die personelle Unterstützung von Förderschullehrer/innen von 19 auf 18 Stunden je Klasse mit Gemeinsamen Unterricht (GU) zu senken und die GU-Klassen der Klasse 10 der Ernst-Reuter-Schule II und der IGS Nordend nur in verringertem Maße weiterzuführen. (Quelle: Pressemeldung des CeBeeF Frankfurt e.V. vom 22. März 2011) (weiter)

Die letzten Barrieren sollen fallen - Staatsminister Stefan Grüttner besucht CBF Hessen

Der Gast aus Frankfurt brachte es auf den Punkt. „Es ist nicht sinnvoll, Menschen mit Behinderungen aus der Gesellschaft auszugliedern“, sagte Harald Reutershahn, „und dann später durch Eingliederungshilfen - bei denen die Erfahrung zeigt, dass sie zumeist nicht funktionieren - zu versuchen, sie wieder hineinzubringen.“ Der Club Behinderter und ihrer Freunde (CBF), dessen Landesvorstand der Frankfurter Reutershahn angehört, empfing am 11. Januar 2011 in seinem Haus an der Darmstädter Pallaswiesenstraße Besuch aus Wiesbaden: Hessens Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) war gekommen, um mit Vertretern des seit 40 Jahren bestehenden Verbands über Wege zur vollen Teilhabe der Behinderten am gesellschaftlichen Leben zu diskutieren. (Quelle: Darmstädter Echo vom 12. Januar 2011)(weiter)

Aktuelles aus den Vereinen

Hessische Landesschülervertretung fordert Inklusion - Die hessische Landesschülervertretung (LSV) legte in Wiesbaden ein Konzept zur Inklusion vor, meldet heute der Hessische Rundfunk (hr). "Wir wünschen uns, dass jedes Kind, das eine Behinderung hat, Zugang zur Regelschule bekommt", sagte der Landesschulsprecher Tim Huß. (weiter) Quelle: CeBeeF Frankfurt

Eine Stadt voller Hindernisse - Ein Rundgang mit dem CBF in Darmstadt zeigt, dass selbst Neubauten nicht barrierefrei gestaltet sind. (weiter) Quelle: CBF Darmstadt

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Hessische Landtagswahl
Die Fragen des CBF Hessen an die Parteien anlässlich der Neuwahl des Hessischen Landtags am 18.01.2009 und die Stellungnahmen dazu sind unter
Wahl 2009 einsehbar.

Über uns

Laut dem Statistischen Landesamt in Wiesbaden leben über 500.000 Menschen mit Behinderung in Hessen. Zusammen mit ihren Freunden und Angehörigen stellen Behinderte somit faktisch 40 Prozent der Bevölkerung in diesem Bundesland dar. Der CBF Hessen ist die Landesarbeitsgemeinschaft der Clubs Behinderter und Ihrer Freunde (CBF) und vertritt die Interessen von über tausend Mitgliedern aus den Clubs in Darmstadt, Dieburg, Dreieich und Frankfurt. (weiter)

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